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MAURACHER: Loving Custodians |
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Platten -
Aktuelle Plattenkritiken
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Geschrieben von Felix Neumann
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Mittwoch, 20. August 2008 |
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(Universal/Soulfood Music) Rockmusiker haben coole Namen. Sie heißen Jimi Hendrix, Ozzy Osbourne oder Bob Dylan. Auf den ersten Blick wirkt der Name Hubert Mauracher dagegen unscheinbar, fast schon bedeutungslos. Dabei ist der Tiroler seit Jahren schon eine feste Größe im österreichischen Musikgeschäft. "Loving Custodians" ist bereits das dritte Album der Band um Mastermind Mauracher und Sängerin Maja Racki - einer authentischeren Version von Christina Stürmer.
Gott sei Dank hat "Loving Custodians" nichts mit der Stürmer'schen Konzeption von Rockmusik zu tun. Stattdessen dominieren hier tragende Keyboards, ein gediegenes Tempo und seichte Melodien. Maja Rackis Gesang wird dabei gerne mal im Stile der Cardigans durch ein digitales Megafon gepresst, was aber doch auch nicht mehr wirklich dem Zeitgeist entspricht. Ansonsten gibt es eigentlich nicht viel mehr zu "Loving Custodians" zu sagen. Leider dümpelt die Platte ohne viele Highlights nur so vor sich hin und auch Hubert Maurachers Versprechen, dass sich das Album "für manche vielleicht erst nach mehrmaligem Hören erschließt", den Hörer dann aber richtig packt und nicht mehr los lässt ist viel mehr eine oft gehörte Floskel als ein aufrichtiges Versprechen für spät zündende Qualität. Dennoch macht der eine Song richtig Spaß: "Anytime", traurige Mid-Tempo Ballade mit Synthie-Melodie, die unter die Haut geht.
Info: www.mauracher.net »
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