(Ferret Records) Ihrem selbstbetitelten Debütalbum lassen Maylene And The Sons Of Disaster nun ein Konzeptalbum folgen und dürfen es sich damit im Ferret Stall gemütlich machen.
Inhaltlich geht es um die in den 30er Jahren aktive Ma Barker, die sich dem Mythos nach mit ihren vier Söhnen bei Raubüberfällen, Entführungen und anderen Verbrechen vergnügte. 1935 wurde sie vom FBI erschossen und wurde dadurch zur Inspirationsquelle für Maylene And The Sons Of Disaster.
Bei dem Sechser aus Alabama fand Dallas Taylor eine neue Heimat, nachdem das Kapitel Underoath für ihn abgeschlossen war. Vorbei sind die Zeiten, in denen er seine Musik in den Dienst Gottes stellte. Auf II gibt es einen whiskeygetränkten Bastard aus Southern Rock und Rock´n´Roll zu hören, der nicht nur die Herzen von Black Label Society und Nashville Pussy Fans höher schlagen lassen dürfte. Drei Gitarren sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt und mit Tale of The Runaways gibt es zum Abschluss die unvermeidliche Power Ballade zu hören, die Erinnerungen an Pantera weckt und die Hand zielsicher nach dem nächsten Bier greifen lässt.
Wer 2007 mit dem Wagen durch die Südstaaten oder das Sauerland fährt, braucht diese Platte im Handgepäck. Daran führt kein Weg vorbei.