(Drakker/SonyBMG) Zweites Album, neues Label. Eigentlich nicht die Rede wert. Doch mit ihrem neuen Label Drakker befinden sich die Münsteraner Metaler in der Gesellschaft von Acts wie De/Vision, Eisheilig, Lordi oder dem Gitarrenvirtuosen Victor Smolski. Passt da Westfälischer Melodic Death Metal?
Naja, die selbstgestellte Suggestivfrage kann man ruhig mit „Ja“ beantworten. „Catalogue Of Carnage“ ist gegenüber seinem Vorgänger (damals über Alveran Records) ein echter Meilenstein. 10 Songtitel mit einer überragenden Symbiose aus Aggressivität und großartigen Hooks, die den Hörer in seinen Bann ziehen und mit reissen. „Sentiment Is Missing“ sticht da direkt heraus. Weitere Highlight im thüringischen Rape Of Harmonies Studio (Heaven Shall Burn etc) aufgenommenen Metalplatte sind „To My Enemies“ und „Lay This Burden Down“. Auch wenn dem Hörer oftmals skandinavische Bands in den Sinn kommen, die man hier und da auf der Platte durchhört, bleibt nichts Weiteres zu sagen, dass Catalogue Of Carnage die Messlatte für das Jahr 2008 schon mal sehr hoch gelegt hat.