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Geschrieben von Markus Tils
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Dienstag, 19. August 2008 |
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(Tiefdruck/Universal) Mnemonic ist griechisch und bedeutet übersetzt „Gedächtnis“. Was einem bei „Pandora“ ins Gedächtnis kommt, sind vor allem alternative Hardrock-Bands, die uns um die Jahrtausendwende viel Freude brachten. Vielleicht liegt es an Produzentin Sylvia Massy, die für ihre Arbeiten mit Tool, den Red Hot Chili Peppers, System Of A Down oder R.E.M., zu den ganz Großen gehört. Mnemonic scheinen zumindest in ihrer Heimat schon auf der Überholspur zu sein. Tourneen mit Taproot, Adema oder Powerman 5000 stehen bereits auf der Haben-Seite.
Der Sound ist erste Sahne! Sylvia Massy versteht ihr Handwerk. Doch fehlen „Pandora“ die Elemente, die für die Band sprechen. Sei es bei den Gitarrenriffs, den Drums oder auch der Art des Gesangs: Hart, emotional oder balladesk – auf Pandora wird die ganze Bandbreite des Alternative-Rocks geboten ohne dabei aber wirklich spannend zu sein. Auch wenn zwischen „Suffer“ als Rocknummer und dem elektronisch beeinflussten „Quicksand“ für viele Hörer unscheinbarer Hürden liegen, ist es nicht eigenständig genug, um aus dem soliden Rockgefilde auszubrechen. Zwar werden Fans von Korn, Staind oder Puddle Of Mud ihr Gefallen an „Pandora“ finden, müssen aber gleichwohl eingestehen, dass es kein wegweisendes Must-Have Album ist.
Info: www.myspace.com/mnemonicreno »
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