(Hamburg Records / Soulfood) MONTREAL wachsen und wachsen. Spielten sie vor wenigen Jahren noch in winzigen Spelunken sind sie mittlerweile ein Garant einen kleinen guten Club dazu zu bringen ein „sold out“-Schild an die Tür hängen zu müssen. Zu Recht. Das Debüt „Alles auf schwarz“ hatte einiges zu bieten und die Teenager eine neue Punkrockband zu feiern.
Das Album reihte sich mühelos im CD Regal neben Platten von den ÄRZTEN und den TOTEN HOSEN. Da passt es hin. Und nun ist der Nachfolger fertig. „Die schönste Sprache der Welt“ enthält 12 knackige Songs mit Ohrwurmcharakter. Produziert wurde das Ganze, wie schon beim Debüt von Label-Chef und PYOGENESIS-Kopf Flo v. Schwarz. Wände aus Gitarren treffen auf mehrstimmige Chöre. Spur reiht sich an Spur. Und diese Monsterproduktion steht MONTREAL ausgezeichnet. Vom Opener „Großstadtrevier“ über „Zum allerersten Mal“ & „Besser jetzt zu gehen“ bis hin zu „Walkman Revolution“ & „Und dann kommst du“ zieht sich die gelungene Produktion wie ein roter Faden durch das Album. Angst, dass MONTREAL da live nicht mithalten können muss man nicht haben – das Trio hat noch weitere Qualitäten, die MONTREAL auch als spitzen Liveband dastehen lassen. Textlich geht es auf diesem zweiten Werk der Hanseaten um Alltagsgeschichten. Immer dabei: der gewisse Witz. Hier und da darf es auch mal ein wenig Emotion sein. Macht Spaß zu hören. Mitgrölen ist angesagt. Besonders bei „Ohrwurm“ könnte das in Zukunft bei Konzerten der Jungs der Fall werden… Gut nachgelegt MONTREAL!