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PAINT IT BLACK: New Lexicon PDF Drucken E-Mail
Platten - Aktuelle Plattenkritiken
Geschrieben von Marc Isenbügel   
Mittwoch, 9. April 2008

Image (Jade Tree/Reflections Records) Sehr anders sollte „New Lexicon“ werden, wollte man doch gern die Grenzen des recht eng geschnallten Punk/Hardcore Kontextes etwas ausweiten. Bei einem Blick auf das Line-up bringt man verbunden durch Sänger Dan Yemin unweigerlich die almighty LIFETIME (hier spielt er allerdings Gitarre) mit ins Spiel, deren Sound nun auch nicht Lichtjahre von dem entfernt sind, was PAINT IT BLACK machen.

 

Gut, PAINT IT BLACK gehen durchaus hardcoriger zu Werke als neuere LIFETIME Sachen, was vor allem auch an Dan’s sehr heiserer Stimme liegt. Interessanterweise steht „New Lexicon“ die melodischeren Stücke wie der Gassenhauer „Past Tense, Future Perfect“ (hier besonders der Abschlusschor „We may bend, but we will not be broken“, der nahezu HOT WATER MUSIC Hymen zu-guten-Zeiten-Format beweist) besser zu Gesicht als die doch recht eindimensionalen Hardcoreklopper à la „We will not“. Die hier und da eingestreuten Samples und Elektronikspielereien mögen für den Puristen zwar abschrecken klingen, fallen dann aber doch nicht so arg ins Gewicht. Trotz aller Bemühungen die Begrifflichkeit „HC/Punk“ etwas zu dehnen behaltet New Lexicon die ursprüngliche Aggressivität und Härte des Genres, was sicherlich nicht zuletzt Produzentenlegende J. Robbins zu verdanken ist.

Dan Yemin und Co. vollziehen hiermit sicherlich keinen stilistischen Quantensprung, dennoch ist „New Lexicon“ gerade für Freunde der aktuellen CAPITAL Scheibe oder LIFETIME Devotees sicherlich interessant. Das Rennen um das bessere Album würden allerdings LIFETIME machen. Sorry Dan!

Info: www.myspace.com/paintitblack
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