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Aktuelle Plattenkritiken
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Geschrieben von Markus Tils
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Mittwoch, 27. Februar 2008 |
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(Redfield Records/Cargo) Die Luft im Sektor Hard-Metal-EmoCore wird immer dünner. Die Überflutung an Bands ist nicht zu übersehen und der musikalische Fortschritt bzw. dessen Weiterentwicklung fordert seine Opfer. Parachutes hingegen wehren sich erfolgreich gegen diesen Trend und können mit ihrem neusten Release da ordentlich Punkten, wo bei anderen die Luft aus geht. Nach dem die Band ihr Debüt „And I won’t stop until you’ve lost everything you ever loved“ beim englischen Label Lockjaw veröffentlichten, ist man mit „Vultures“ beim Düsseldorfer Label Redfield Records angekommen.
Vergleiche mit Underoath oder From Autumn To Ashes müssen die Saarländer keineswegs scheuen. Zehn Songs, die alles das aufbringen, was das Herz begehrt. Emotion, Aggressivität und ein melodischer Spannungsbogen mit einer entsprechenden rauen und brachialen Gangart. Die Band driftet ins chaotische Hardcore-Gefilde, verliert aber niemals den Roten Faden. Punktladung. Wie alle Redfield Bands, sind auch Parachutes bekannt für energiegeladene Livegigs. Davon sollte man sich unbedingt auf der Royal League Tour 2008 zusammen mit Sonah und Fire In The Attic am besten selbst überzeugen und im Vorfeld „Vultures“ abchecken. Das Album und Band haben definitiv Aufmerksamkeit verdient.
Info: www.theparachutes.com »
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