(Rawhead/Soulfood) Das Wort „Schmerz“ tragen Pro-Pain nicht zu Unrecht im Namen. Mit ihrem neusten Album gibt es mal wieder ordentlich aufs Maul. Die Mischung aus Hardcore und Trash verliert auch nach 16 Jahren Bandgeschichte nicht an Faszination.
Die Platte groovt und gleich die Opener „Let The Blood Run Through The Streets“ und „Halo“ sind kompromisslose Kracher, wie man sie lange nicht mehr von Pro-Pain gehört hat. Hierzulande fragwürdig ist auf jeden Fall das Gastspiel von Stephan Weidner bei „Hour Of The Time“. Aber wie man damit umzugehen hat, dass bestimmt der Konsument. Der Song ist auf jeden Fall sehr eingängig, und im Vergleich zu den anderen Tracks poppig angehaucht. Gut, dass es mit „To Never Return“ gleich wieder trashig zu Sache geht - zumindest bis der Refrain erklingt, der stark an Achtziger Jahre Metal erinnert. „No End In Sight“ lebt von seiner Energie und nicht von Innovationen. So wirkt es am Ende doch ein wenig wiederholt was Pro-Pain auf ihrem 13. Album präsentieren. Dennoch: Nach „Prophets of Doom“ (2005) und “Age of Tyranny - The Tenth Crusade” (2007) ist „No End In Sight“ überzeugend und wird Fans nicht enttäuschen.