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SAMPLER: This Is Not Your Soundtrack For Violence |
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Platten -
Aktuelle Plattenkritiken
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Geschrieben von Jan Laging
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Donnerstag, 22. Februar 2007 |
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(Horror Business Records) Der gute, alte Hardcore hat in den letzten Jahren eine Metamorphose durchgemacht, die ihm auf zwar neue und nie gekannte Popularitätslevel geholfen hat, jedoch dabei viele alte Wegbegleiter verprellt hat: Während ursprüngliche Werte und Attitüden immer stärker an den Rand gedrängt werden, regiert heute eine mediale Elite zwischen Schminkstudio und Prügelpit.
Das nervt nicht nur den gemeinen Konzertgänger, sondern auch die Bands selbst, von denen sich einige auf diesem formschönen Sampler aus dem Hause Horror Business zusammengetan haben: “This Is Not Your Soundtrack For Violence” lautet nicht nur der Namen der Compilation, sondern drückt auch das Anliegen der beteiligten Musiker gegen die „Violent Dancing“ Bewegung aus: „Scheiss drauf, das Hirn tanzt bei uns mit!“. (Beispielhaft sollte hier der Track „Macho Scheisse“ von NEIN NEIN NEIN erwähnt werden).
Das große Plus der CD ist mit Sicherheit, dass die Macher nicht nur eine endlos lange Reihe von Bands aus dem Underground hintereinander gepackt haben, sondern jede Gruppe mit zwei bis drei Songs vertreten ist. So bekommen diese eine bessere Möglichkeit sich zu präsentieren und der Hörer die Chance, die (teils sehr undergroundigen) Bands besser kennen zu lernen (oder zumindest wieder zu erkennen…). Herausgekommen sind dabei ganze 32 Songs sowie 15 „Bonustracks“(!), die eine erstaunlich große Bandbreite abdecken. Während die eröffnenden MAY THE FORCE BE WITH YOU mit ihrem sehr zeitgemäßen Sound etwas irritieren, brechen die folgenden und wohl bekanntesten Vertreter WOOF die Lanze für den ursprünglichen Hardcore.
Im Folgenden wird pendelt der Stil zwischen Old School (DISOBEY), New School (SIDETRACKED) und einigen chaotisch-amüsanten Abwandlungen (vor allem STEVE AUSTIN und COMMON ENEMY). Auch wenn nicht jeder Song sein Ziel erreicht, so wird der Hörer unter den 47 Titeln mit Sicherheit das ein oder andere Highlight finden. Zudem besitzt der Sampler ein 20-Seitiges Booklet, zwei verschiedene Cover und ist auch sonst sehr stylisch verpackt. Und weil das Paket schon für lächerliche 5 Euro (!) geordert werden kann (www.horrorbiz.de), bleibt nichts anderes übrig, als eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für dieses sympathische Projekt auszusprechen.
Info: www.horrorbiz.de
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