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SAVES THE DAY: Under The Boards PDF Drucken E-Mail
Platten - Aktuelle Plattenkritiken
Geschrieben von Marc Isenbügel   
Mittwoch, 19. Dezember 2007

Image (Vagrant) SAVES THE DAY müssen in den letzten Jahren so ziemlich alle Höhen und Tiefen des Musikerdaseins durchlebt haben. Von den Anfangstagen „Through being cool“ (damals noch als totaler LIFETIME Rip-off gehandelt), über das VAGRANT Album „Stay What You Are“, dass wahrscheinlich den kommerziellen Durchbruch brachte. Nach der Majorpleite von „In Reverie“, wieder zurück zu VAGRANT bei denen „Sound The Alarm“ und jetzt „Under The Boards“ veröffentlicht wurden. Jeder andere Band müsste sich eigentlich nach solch einer Emotionskirmes völlig deprimiert aufgelöst haben, nicht aber SAVES THE DAY.

 

Dass dieses ganze Businesschaos nicht spurlos an den Jungs vorbei gegangen ist, merkt man „Under The Boards“ hörbar an. Fast schon tiefstaplerisch und vor allem leise ist der Titelsong des Albums. Als wollte man sagen: „Ok wir haben uns vielleicht etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt, lasst uns mal wieder zurück zu den Basics und einfach Musik machen“.

SAVES THE DAY tun mit „Under The Boards“ was sie eben am besten können. Locker flockige Popsongs ohne Schnickschnack („Radio“, „“Because you are no other“), die den Hörer mit zuckersüßen Gesangsmelodien einwickeln („Can’t stay the same“, „Get fucked up“) wie zu besten „Stay What You Are“-Zeiten ohne dass man den Jungs böse sein möchte. Bei den Pianoklängen von „Lonely nights“ oder dem poppig rockigen „Bye bye baby“ scheint alle Verbitterung über den Major Eklat vergessen zu sein. Auf der beigefügten Bonus DVD gibt es zusätzlich eine geschlagene Stunde Studiomaterial für ganz Wissbegierige.

„Under the boards“ ist sicherlich ein charmantes, nettes aber teils zu harmloses CollegePop Album, dass Freunden von BRAND NEW, JIMMY EAT WORLD, SILVERSTEIN oder TAKING BACK SUNDAY sicherlich gefallen dürfte. Ein bisschen mehr „Stay What You Are“ hätte es dennoch sein dürfen.

Info: www.myspace.com/savestheday
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