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THE BLACK HALOS: We Are Not Alone PDF Drucken E-Mail
Platten - Aktuelle Plattenkritiken
Geschrieben von Felix Neumann   
Freitag, 22. Februar 2008

Image (History Music/ People Like You) Durchschnittlicher Party-Punk – anders lässt sich die Musik von den Black Halos aus Kanada nicht klassifizieren. Seit 1999 grölt, säuft und feiert sich das Quintett durch die Musikwelt ohne dabei die Albumproduktion zu vergessen. Damals noch unter der Fahne des legendären Labels „Sub Pop“, erscheint jetzt über „History Music Recordings“ und „People Like You“ die mittlerweile vierte Platte der Punkrocker. „We Are Not Alone“ heißt sie und der Name ist Programm.

 

Die Fanschar ist nach langer Bandgeschichte groß und darum scheinen sich die Black Halos in den zwölf Songs auf „We Are Not Alone“ direkt an ihre treuen Anhänger zu richten. Immer in brachialer Turbonegro-Manier, was die Gitarren angeht. Der Gesang, naja, ist eher schlecht als recht. Sänger Billy Hopeless, oder vielmehr seine Stimme, ist im wahrsten Sinne des Wortes ein hoffnungsloser Fall. Das hindert die fünf Kanadier aber nicht daran jedes Lied in eine große Sause zu verwandeln. Vor allem der Titeltrack „We Are Not Alone“ hat überdurchschnittlich großes Mitsing-Potenzial. „Migraine“ und „Madame Merlot“ sind lustige Songnamen, wenn man bedenkt, dass die Band das Klischee von „Sex, Drugs and Rock’n’Roll“ zu leben scheint. Die Black Halos bleiben sich und ihrer Linie treu – auch was die Produktion der Platte angeht. Verantwortlich war hier nämlich wieder Jack Endino, der in den 90er für Größen wie Soundgarden und Nirvana hinter den Reglern saß.  

Sicherlich erfinden die Black Halos den Punk nicht neu, aber dennoch wird der ein oder andere Party-Punker in seinem Regal irgendwo zwischen Turbonegro, Rancid, den Dropkick Murphys und den Circle Jerks Platz machen für „We Are Not Alone“.
 
Info: www.BlackHalos.net
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