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THE HELIO SEQUENCE: Keep Your Eyes Ahead |
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Platten -
Aktuelle Plattenkritiken
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Geschrieben von Felix Neumann
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Dienstag, 5. Februar 2008 |
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(Sub Pop/Cargo Records) Nach knapp vier Jahren ist die neue Platte des Indie-Duos The Helio Sequence fertig: Vom Schicksal gebeutelt und nun doch wieder obenauf. Auf dem Zenit ihrer Karriere, inmitten einer langen Tour mit unzähligen großen Acts (Modest Mouse, Kings Of Leon, Blonde Redhead), schien es für Sänger Brandon Summers, oder vielmehr für seine Stimme, auf ewig vorbei zu sein. Über mehrere Monate musste Summers schweigen, ging in sich und las unzählige Bücher (unter anderem Bob Dylans „Chronicles“). Das Produkt dieses Musik-Exils heißt „Keep Your Eyes Ahead“. Summers lange Redepause hat dazu beigetragen, dass die Platte wunderbar geworden ist.
Die zehn Tracks der Platte sind mit einer angenehmen Wärme angereichert, die sich mit durchdachten Texten und liebevollen Harmonien verbindet. Die unangefochtenen Hits der Platte sind wohl „Can’t Say No“, „Lately“, der Titeltrack „Keep Your Eyes Ahead“ und nicht zuletzt das herrlich hymnische und dahinplätschernde „Hallelujah“. Greg Calbi (Interpol, Iron And Wine) hat sich das Mastering der Platte zur Aufgabe gemacht und die tollen Kompositionen von Summers und Weikel klanglich abgerundet. The Helio Sequence haben es sich zudem nicht nehmen lassen Summers Dylan-Studien in ihre Musik einfließen zu lassen. Das Produkt sind die eindrucksvollen Folk-Nummern „You Can Come To Me“, „No Regrets“ und „Broken Afternoon“.
Irgendwo zwischen Tiger Lou, Interpol und Bob Dylan haben The Helio Sequence mit „Keep Your Eyes Ahead“ ein starkes Album aufgenommen. So eine krankheitsbedingte Auszeit scheint also nicht zwangsläufig schlecht zu sein - im Gegenteil. Sie hat die Freunde Summers und Weikel in ihrem Tun bestärkt und ihrer Musik eine schier unvergleichliche Kraft verliehen.
Info: www.theheliosequence.com »
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