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THE HORRORPOPS: Kiss Kiss Kill Kill PDF Drucken E-Mail
Platten - Aktuelle Plattenkritiken
Geschrieben von Markus Tils   
Montag, 11. Februar 2008

Image (HellCat/ SPV) Dänisch Dynamite? Particia Day und ihr Ehemann Kim Nekroman bringen mit „Kiss Kiss Kill Kill“ ihr bereits viertes Album mit der ewig jungen Mischung aus Punk, Psycho- und Rockabilly hervor. Ehemann Kim ist vielen bekannt durch seine Band „The Nekromantix“ und Ehefrau Particia war mal bei den „Peanut Pump Gun“ aktiv. Beide spielten 1996 auf der PopKomm in Köln, wo es zwischen den beiden dann auch gefunkt hat.

 

Zusammen gründete sie The Horrorpops, die sich durch ihre Liveperformance eher auffielen als durch grandiose Musik. Das lag wohl eher an Particia Day Erscheinungsbild und die zwei immer freundlich lächelnden Animiermädchen, die gerade das männliche Publikum ständig den Kopf verdrehen. Die Kontrabass spielende Ehefrau gibt dabei den Rhythmus an, der für dieses Genre Geschmackssache ist und für einen Außenstehenden nach einer bestimmten Zeit etwas eintönig klingt. Ausnahmen sind dabei der Titeltrack „Kiss Kiss Kill Kill“  und die Ballade „Hitchcook Scarlett“, die aus dem Genrekorsett etwas hinaus springen.
Sonstige Überraschungen gibt es keine, außer wenn man den kleinen Part von Madness „Our House“ in MissFit dazu zählen möchte. Stimmlich war Particia Day nie die große Nummer, was sich auch hier wieder zeigt und die erwartende Power oftmals missen lässt.

Es ist kein Dynamit, was hier explodiert. Viel mehr eine durchschnittliche Menge an Schwarzpulver. Freunde des Genre und besonders von Bands wie The Cramps oder The Nekromantix haben Horrorpos ehe schon ins Herz geschlossen haben und werden auch an diesem Album gefallen finden.

Info: www.myspace.com/thehorrorpops
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