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THE MARS VOLTA: The Bedlam In Goliath PDF Drucken E-Mail
Platten - Aktuelle Plattenkritiken
Geschrieben von Michael Föhrenbach   
Montag, 18. Februar 2008

Image (Universal) Vielen Dank, das neueste Machwerk von The Mars Volta ist wieder etwas zugänglicher geworden. Nachdem der Vorgänger „Amputechture“ aus dem Jahre 2006 selbst zähe Hörer bis aufs äußerste forderte und den Bogen des Zumutbaren doch einige Male überspannte, kommt die Band um Omar Rodriguez Lopez und Cedric Bixler Zavala dem geneigten Hörer nun doch wieder etwas entgegen.

 

Bemerkenswert bei einer Band, die sich eigentlich nicht im Geringsten um die Hörgewohnheiten und Wünsche ihrer Fans kümmert. Darum noch mal: Danke schön! Was natürlich nicht bedeutet, dass The Mars Volta plötzlich was für Jedermann sind, radiotaugliche Hits schreiben oder sonst irgendwie in eine Schublade passen. Wer jedoch weder Zeit noch Mühen scheut, wird nach mehreren Durchläufen mit einer furios instrumentierten Achterbahnfahrt nahezu ohne Ausfälle belohnt. Einzig das völlig unnötig in die Länge gezogene „Cavalettas“ langweilt nach einigen Durchläufen und kann das ansonsten hohe Niveau nicht halten. Und warum das ansonsten geniale „Askepios“ so zerstückelt werden musste, bleibt wohl auf ewig Rodriguez´ Geheimnis Und dann ist da ja noch das Monsterstück „Soothsayer“ gegen Ende des Albums. Irgendwie finde ich keinen Zugang zu dem Stück. Aber wie gesagt, The Mars Volta verlangen dem Hörer immer noch einiges ab. Also CD einlegen und noch einmal.
Anspieltipps sind übrigens das überraschend kompakt gehaltene „Wax Simulacra“, „Goliath“ und das alles überragende „Ouroborous. Viel Spaß bei der Achterbahnfahrt.

Info: www.themarsvolta.com
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