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Montag, 1. Dezember 2008 Home arrow Platten arrow THE SLAPSTICKERS: Rocket
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RISE AGAINST: Konzertverlegung

Wegen der großen Nachfrage wurden die Konzerte in München, Köln, Saarbrücken und Hamburg in größere Konzerthallen verlegt:

 

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THE SLAPSTICKERS: Rocket PDF Drucken E-Mail
Platten - Aktuelle Plattenkritiken
Geschrieben von Jan Laging   
Montag, 21. Januar 2008

Image (Bonn Boom/Flight 13) Vielen Skabands ist meist nur eine kurze Lebensdauer vergönnt. Umso erstaunlicher, dass die heimischen Slapstickers aus Nordrhein-Westfalen schon seit über zwölf Jahren gemeinsame Sache machen. „Rocket“ ist demnach bereits ihre sechste Veröffentlichung, die den Ska zum Exzess exerziert. Die Grundfrage „eher Punk oder doch Reggae“ wird von den neun Jungs ziemlich selbstsicher beantwortet, bzw. von dem fiesen Ragga Intro zu „Take A Ride“: Die Slapstickers entpuppen sich als pragmatische Traditionalisten, die sich sehr nah an ihren Musikalischen Ur-Vorbildern orientieren. Die Hammondorgel und die vier Bläser bestimmen das Geschehen und lassen keinen Raum für hektische oder aggressivere Skasounds.

 

Zudem lässt sich die (verzerrte) E-Gitarre nur ganz, ganz selten hören, denn schneller und härter wird die Combo selten. Vielmehr macht „Rocket“ einen auf ruhig und klingt beinahe provokant chillig und entspannt, als würde man einen richtig guten Flow mit Zuckerwatte einpacken. Dass einem bei all dem lockeren Treiben Stereotypen vom kiffenden Oberstufenhippie mit Dreadlocks breit grinsend im Gedächtnis hängen bleiben, mag vielleicht der zeitlebens andauernden Reggae Antipathie zu verdanken sein. Jedenfalls können „Music“ und „Not The One“ den Geduldsfaden arg strapazieren. Ist halt nicht jedermanns Schuh oder so. Anderseits muss sich auch der hinterletzte Griesgram eingestehen, dass andere Stücke wie „Desperado II“ und „Underwater Love“ schon Spaß machen und wenigstens Live einiges reißen können. Zudem ist das Streicherskastück „Rudeboy´s Symphony“ tatsächlich originell geraten und sogar das Camouflage-Cover „Love Is A Shield“ erträglich.

Zu Reggae- bzw. Ragga Partys wird meist auch mit den Schlagworten „Dancehall“ und „Ska“ hantiert. Wer nun den ganzen Abend über gelangweilt an der Bar steht und sich verzweifelt fragt, wo letzterer denn nun geblieben sei, der sollte sich die Slapstickers anhören: Diese werden auch in ferner Zukunft noch dem Ska der Vergangenheit huldigen und hoffentlich noch viele Konzerte mit Kollegen wie den Skatalites abreißen - mehr als ein sympathisches Genrealbum ist ihnen mit „Rocket“ aber auch nicht gelungen.

Info: www.myspace.com/slapstickers
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