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THE WHIGS: Mission Control |
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Platten -
Aktuelle Plattenkritiken
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Geschrieben von Martin Makolies
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Sonntag, 20. Juli 2008 |
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(ATO Records/Soulfood Music) Aber Hallo, das geht ja gut los, ein treibender Gitarrenboden, kraftvolle aber dennoch warme Drums und ein Gesang, der zwischen angepisst und sehnsüchtig pendelt. So präsentiert sich "Like a Vibration", der Opener von "Mission Control" von The Whigs. So hat ein gutes Album anzufangen!
Überhaupt bewegen sich The Whigs im ersten Drittel von "Mission Control" stark in Richtung bestes Album des Jahres bisher. "Production City" beispielsweise vereint äußerst gekonnt einen Funk-Rhythmus, der förmlich nach einer Tanzfläche schreit, mit einer Melodie, die man so schnell nicht mehr aus seinem Kopf bekommt. Das folgende "I Never Wanna Go Home" liefert nicht nur den passenden Soundtrack für jeden anständigen Hippie, sondert zeigt zusätzlich etwas Charakteristisches für die Musik von The Whigs auf. In dieser wird nämlich unterschwellig das Gefühl von Freiheit und unbegrenzter Möglichkeiten erzeugt. Das macht "Mission Control" zu einem latent optimistischen Album. The Whigs legen also zu Anfang die Latte für das restliche Album in Schwindel erregende Höhen und man muss leider feststellen, dass sie diesen Standart nicht immer halten können. "Sleep Sunshine" schunkelt ein wenig unmotiviert vor sich hin, bis es in der Belanglosigkeit landet und "Need You, Need You" poltert am Hörer vorbei, ohne dass wirklich etwas hängen bleibt. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau, denn es gibt auch auf dem restlichen Album so einiges zu entdecken, die groß angelegte Pop-Umarmung "1000 Wives" beispielsweise. Hier landet die Band auf einmal im verträumten Brit-Pop und scheinen sich pudelwohl zu fühlen. Oder wie sich der eigentlich recht schnörkellose Rocker "Hot Bed" selbst entschleunigt um den Platz für eine wundervolle Gesangslinie zu bereiten. Das sind so Momente, die einen Song erst richtig besonders machen. Und von diesen Momenten hat es so einige auf "Mission Contol". Mehr kann man doch fast nicht verlangen von einem Album.
Info: www.thewhigs.com »
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