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Aktuelle Plattenkritiken
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Geschrieben von Marc Isenbügel
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Sonntag, 9. Dezember 2007 |
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(Trustkill/SPV) Auf der neuerlichen NEVER SAY DIE Tour konnte man sich bereits von den Qualitäten der neuen Trustkill Band THIS IS HELL überzeugen. Gradliniger und schnörkelloser Hardcore der Marke COMEBACK KID zu „Wake The Dead“ Zeiten gab es zu hören. Aber kann es „Sundowning“ wirklich mit dem Megakracher von CBK aufnehmen?
Recht flott legt „Retrospect“ los und kommt mit einer Spielzeit von gerade mal 1:02 Minuten ziemlich fix auf den Punkt. Sehr genial groovt „Prelude Again“ und spielt mit den berühmt berüchtigten Chören und Shouts, die man spätestens bei COMEBACK KID lieben lernte. Klassisch als dritter Song positioniert, erweisen sich „Here Come The Rains“ und vor allem das geniale „The Polygraph Cheaters“ als potentielle Hits. Bei „Procession Commence“ gibt’s ein kurzes Wiedersehen mit GLASSJAW/HEAD AUTOMATICA Buddy Darryl Palumbo, dessen Stimme man aber nicht sonderlich stark heraushört. Stimmung und Artwork des gesamten Albums sind eher düster gehalten, ganz wie man es von Converge Mastermind Jacob Bannon, der sich für das Cover Artwork verantwortlich zeigt, gewohnt ist. Passend dazu sind die Texte eher bedeutungsschwanger düster als etwa Szene Poetry wie man es von anderen Old School Bands gewohnt ist.
Resümierend ist „Sundowning“ ein solides, modernes Old School Album, das sich nicht scheut auch mal moshige Breakdowns oder metallische Gitarrenleads im Sinne von POISON THE WELL einfließen zu lassen. Das Einzige was „Sundowning“ ab und an fehlt, ist ein eingängiger Hitmoment wie etwa beim sehr guten „The Polygraph Cheaters“. In dieser Hinsicht liegt „Wake The Dead“ klar eine dicke Nasenlänge vorne, trotzdem ist THIS IS HELLs Erstling ein sympathisches, ehrliches, modernes Hardcorealbum.
Info: www.myspace.com/thisishell »
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