|
THOSE DANCING DAYS: Those Dancing Days (EP) |
|
|
|
|
Platten -
Aktuelle Plattenkritiken
|
|
Geschrieben von Felix Neumann
|
|
Mittwoch, 20. Februar 2008 |
|
(Wichita/ Universal) Jungs, vergesst die Girlpower der 90er Jahre, Spice Girls, Atomic Kitten und den ganzen anderen Quatsch! Die neue Generation von Musikerinnen spielt ihre Instrumente selbst. Nicht erst seit den Donnas erobern die Frauen die Welt der Rockmusik. Mit den fünf Schwedinnen von Those Dancing Days folgt nun ein weiterer viel versprechender Act.
Die Erfolgsgeschichte von Linnea, Cissi, Lisa, Rebecka und Mimmi ist wieder einmal eines dieser MySpace-Märchen: Mit „Hitten“ haben die Skandinavierinnen im wahrsten Sinne des Wortes einen Hit geschrieben, ihn übers Internet verbreitet und gewartet. Ihre Musik – eine bunte Mischung aus 60er Jahre Vibes, Synthesizern und Indiepop – kam an und verhalf der Band zum lang ersehnten Plattenvertrag. Als Vorbote zum im Sommer 2008 erscheinenden Debütalbum schicken Those Dancing Days nun ihre erste, gleichnamige EP ins Rennen. Mit dem bereits erwähnten „Hitten“ geht’s lustig bunt und fetzig los. Was anfangs noch stark nach Gitarrenpop klingt entwickelt sich spätestens mit dem dritten Track „Those Dancing Days“ mehr in Richtung Synthie-Pop. Jedes der Lieder ist voll mit schnuckligen Melodien und dem eindringlich schönen Gesang von Linnea Jönsson. Das Rhythmusgerüst wackelt ab und zu noch ein wenig, was aber nicht weiter stört. Gibt man sich dieser EP hin, so will man einfach nur aufspringen und den Twist tanzen. Was danach bleibt ist ein wohliges, warmes Gefühl und oben drüber eine dicke Schicht aus pinkem Zuckerguss.
Vertonte Süßigkeiten – das ist es was Those Dancing Days produziert haben. Wir dürfen gespannt sein, womit wir uns im Sommer den Bauch voll schlagen können.
Info: www.myspace.com/thosedancingdays »
Keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
|