(Vagrant) Mit The Alchemy Index: Vols. III & IV - Air & Earth schließen Thrice ihr konzeptionelles Meisterwerk! Schon die ersten beiden Teile überraschten und zeigten, dass die Band das Korsett des Post-Modernen Hardcore mühelos zu sprengen vermag.
„Air“ wirkt melancholisch und verträumt. Die Songs sind sphärisch und versetzen den Hörer in seine eigene Gedankenwelt. Man kommt zur inneren Ruhe, lauscht, lässt sich von niemandem in der Welt ablenken. Wie auf „Vheissu“ benutzt die Band elektronische Spielereien und hat mit dieser EP die wohl anspruchsvollsten und vielseitigsten Songs der „The Alchemy Index“- Tetralogie geschrieben.
„Earth“ hingegen entpuppt sich als der bodenständigste Part, bei dem die Akustikgitarre und das Piano den Ton angeben. Country und Folk Elemente erinnern dabei an das Solo-Album von Thrice Sänger Dustin Kensrue. Die inszenierte Wohnzimmer-Atmosphäre und die Aufnahme nur über zwei Stereomikrophone geben einem das Gefühl „live“ dabei zu sein. Eine perfekte Vollendung des Gesamtwerks, über das man zweifelsohne noch in Jahren sprechen wird.