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(Hellcat/SPV) Mit „Darker Days“ legen die aus Los Angeles stammenden Vorzeige-Streetpunker TIME AGAIN diesen Monat auf Hellcat das Nachfolgealbum zu ihrem Debüt „The Stories Are True“ aus dem Jahre 2006 vor, dessen Song „Cold Concrete“ ja immerhin den XM Radio „Punk Song Of The Year“ Award gewonnen, und sich dabei gegen illustre Konkurrenten wie NOFX und die TIME AGAIN musikalisch sicher näher stehenden CASULTIES durchgesetzt hatte.
Die Messlatte ist also hoch gelegt, und die Frage, ob es TIME AGAIN nach 2 fast kompletten Jahre auf Tour, immerhin mit Größen wie SOCIAL DISTORTION, RANCID und TIGER ARMY, schaffen würden, dem Burnout Syndrom zu entgehen und einen würdigen Nachfolger abzuliefern, durchaus berechtigt. Aber anstatt sich zu viele Gedanken über den eigenen Erfolg zu machen, und so das wesentlich, den Song, aus den Augen zu verlieren, legen TIME AGAIN ein Album vor, das fast komplett auf Tour in Backstageräumen und Hotelzimmern geschrieben, und in nicht mehr als 6 Tagen im Studio eingespielt wurde. Und machen damit noch einmal alles genau richtig. Vom Opener „Day like this“ bis zum grandiosen Finale „Outcast“, wahrscheinlich einer DER Anwärter für die Streetpunk Hymne 2008, geht Darker Days kompromisslos nach vorne, mit brazigen Gitarren, rotzigen Vocals und schnellen Drums, und klingt dabei fast mehr wie RANCID zu Let’s Go Phase, als RANCID selbst. Oder wie die grandiosen DISTILLERS mit männlichen Vocals. Keine Experimente, keine Gefangenen, 14 Songs in 30 Minuten, ein einziges Streetpunk Feuerwerk. Wobei TIME AGAIN in den richtigen Momenten das Tempo auch mal zu drosseln und durch mehrstimmige Chöre Atmosphäre zu schaffen wissen, die Darker Days von den tausenden anderen Bands des Genres angenehm abhebt. Die Leute bei Hellcat wissen was sie tun. Und RANCID müssen sich mit ihrem für dieses Jahr angekündigte Album auf jeden Fall anstrengen, wollen sie den Streetpunk Thron ein weiteres Mal erfolgreich verteidigen.
Info: www.timeagainband.com »
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