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TRIBUTE TO NOTHING: Breathe How You Want To Breathe |
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Platten -
Aktuelle Plattenkritiken
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Geschrieben von Jan Laging
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Mittwoch, 9. April 2008 |
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(AssCard Records/Flight 13) Die wahrscheinlich bekannteste Vorgruppen-Gruppe meldet sich wieder zu Wort: Tribute To Nothing haben in den letzten Jahren nun wirklich an jeder Steckdose gespielt und als häufiger Support von Hot Water Music, Boysetsfire und vielen anderen Gruppen ein großes Publikum erreicht.
Allerdings war bei zahlreichen Auftritten der Briten die groteske Situation zu beobachten, dass ihnen weite Teile des Auditoriums in zurückhaltender Apathie begegneten, während auf der Bühne Sodom und Gomorrha am eskalieren waren: Eine großartige Liveband sind Tribute To Nothing ohne Frage, nur leider wurden ihnen die aufopfernde „Arbeitermentalität“ nicht immer entsprechend ausgezahlt. So wenigstens wurden TTN auch irgendwie zum Inbegriff der kämpferischen D.I.Y. Variante, die trotz mäßigen Erfolgs immer groß angelegte Touren in Europa durchgezogen haben, ohne dass ihnen etwas dafür geschenkt wurde.
Es mag vielleicht auch an einigen Veröffentlichungen in der Vergangenheit gelegen haben, die oft viel mehr den Kopf als Bauch und Herz ansprechen konnten, wenn überhaupt… Jedenfalls ist “Breathe How You Want To Breathe” bereits ihr sechstes Album und vielleicht sogar ihr bestes! Wenigstens klingen die Stücke noch einen Ticken zugänglicher und zwingender, als auf dem guten Vorgänger „How Many Times Did We Live?“ Und erneut dreht es sich um die Einzigartigkeit des Lebens und die Bedeutung dieses möglichst selbstbestimmt zu (er-)leben. Jedenfalls bekommt man diese Losung beim tollen Titeltrack-Opener mehr als deutlich auf eine sehr angenehme Weise in den Kopf gehämmert. Noch etwas stärker ist das folgende „Day In, Day Out“, eine Sternstunde in der TTN-Historie überhaupt: Spätestens bei dem Endlos-Singalong bekommt man den Refrain nicht mehr aus dem Kopf, bei dem im Chor erfreulicherweise auch mal weibliche Stimmen auszumachen sind. Neben diesem Ausnahmesong bestechen weitere Tracks vor allem durch ihre verhältnismäßig simple Eingängigkeit: „Nothing Left For You“ und „Today Is Not The Same“ mögen beispielsweise für manch gelangweiltes Gesicht sorgen, können anderseits auch wirklich überzeugen und im Langzeitgedächtnis festkrallen. Auch wenn die alte “Kopf-durch-die-Wand“ Energie immer noch vorhanden ist und besonders in der Gitarrenarbeit viele kleine Feinheiten verwoben sind, wirkt die Band gereifter und geschlossener: Ehrlich gesagt waren sie näher an der Qualität ihrer alten Hauptbands dran als bei diesem Album und können ihrem (von außen beigefügten) Anspruch als Hot Water Music-Nachfolger endlich gerecht werden. Man sieht sich auf Tour!
Info: www.myspace.com/tributetonothing »
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