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VOODOO GLOW SKULLS: Southern California Street Music |
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Platten -
Aktuelle Plattenkritiken
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Geschrieben von Jan Laging
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Mittwoch, 7. November 2007 |
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(Victory Records / Soulfood) Stoiker werden vor allem im Heavy Metal und Hard Rock verehrt, während es in anderen Genres nach der dritten, vierten Wiederholung schon mal Prügel setzt. Ausnahmen (Bad Religion, Pennywise) bestätigen auch im Punkrock die Regel, aber zumeist besitzen derartige Gruppen zumindest durch ihre Inhalte und ihre musikhistorische Relevanz eine Daseinberechtigung. 95% der Bands, die sich in einer Schaffenskrise oder Sackgasse befinden, lösen sich meist eh schnell wieder auf.
Umso erstaunlicher ist es, dass die Voodoo Glow Skulls immer noch in regelmäßigen Abständen ein neues Album veröffentlichen. Ihr Neustes nennt sich „Southern California Street Music“, ist schlicht/schick verpackt und klingt – kurz und knapp - wie immer: Seit Neunzehn Jahren (!) exerzieren die Casillas Brüder nun schon ihren hektischen Skapunkhardcore, ohne sich nennenswert weiter zu entwickeln. Leider wurde die Messlatte „Firme“ bereits 1995 so hoch angelegt, dass die Voodoos ihrer Vergangenheit immer irgendwie nachzulaufen scheinen, ohne an die großen Erfolge anknüpfen zu können. Daran wird auch ihre siebte post-„Firme“ Veröffentlichung nicht viel ändern.
Und damit wäre auch schon fast alles über „Southern California Street Music“ gesagt, welches mitnichten ein schlechtes Album geworden ist, sondern vielmehr Voodoo as usual: Wer den eindimensionalen und eintönigen Gesang von Frank Casilla schon immer nervig fand, wird auch dem neusten Streich nichts abgewinnen können. Dieser klingt zwar etwas entspannter als seine Vorgänger, macht dem Hörer aber vor allem gegen Ende wieder ordentlich Stress („Death Wish List“). Alldieweil vermisst der geneigte Fan sowohl die obligatorische Coverversion (zumindest konnte ich keine ausmachen), als auch spanische Texte, die bei den Schilderungen der Heimat thematisch eigentlich recht passend gewesen wären. Dafür kommt einem witziger Weise schon mal bei „Discombobulated“ die Bloodhound Gang in den Sinn, was das Stück nicht schmälern soll. Zusammen mit dem Punkrocker „Home Is Where Your Heart(ache) Is“ und „When The World Stops Turning“ sticht es stilistisch etwas heraus und gehört zu den besseren Stücken. Wer also in nostalgischen Schulzeiterinnerungen schwelgen möchte, oder gar ein Gastspiel der Europatour besuchen möchte, kann über die Anschaffung nachdenken.
Info: www.voodooglowskulls.com »
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