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WATERDOWN: All Riot PDF Drucken E-Mail
Platten - Aktuelle Plattenkritiken
Geschrieben von Markus Tils   
Donnerstag, 16. Februar 2006
(Victory Records /Soulfood)

ImageWenn man mal ehrlich ist, muss man eingestehen, dass Waterdown ein Album wie „All Riot“ eigentlich nicht mehr zugetraut wurde. Die Zeichen standen bekanntlich nicht gut. Sänger Marcel verließ die Band aus beruflichen Gründen und die Suche nach einem Nachfolger entpuppte sich auch nicht so einfach.

Dabei ist den restlichen Mitgliedern Michael 'Zacken' Janczak ein wahrer Glücksgriff gelungen. Der Mann für die cleanen Part lässt – das ist nicht Böse gemeint Marcel schnell vergessen. Sein rauer Ton passt viel besser zu dem Mix aus Emo- und Hardcore Elementen für die Waterdown stehen. So knallt der Opener „Sleep Well“ geradewegs einen ins Gesicht und Ingos Screams stecken voller Aggressivität, die den gestauten Frust der Vergangenheit zum Druckausgleich verhilft.

Das Album ist gespickt mit kurzweiligen Songs die von Donots Frontmann Ingo Knollmann gut produziert wurden. Hitpotential bieten dabei „My Hopelessness And Me“ und “Chewing On Lies”. Mit „Moshpit Etiquette“ schießen Waterdown gegen die Violence Dancer, die wie wir alle wissen, das Bild bei Hardcore Shows immens prägen. „Learn karate moves at home“ ist ein Textauszug der deutlich genug ist.

Auf jeden Fall haben es Waterdown ihren Kritikern gezeigt und mit „All Riot“ sicherlich ihr bestes Album geschaffen. Waterdown bleiben trotz schwerer MetalCore Konkurrenz einer der Besten Bands im Hardcore Bereich und sind nicht von ungefähr immer noch mit ihrem dritten Album weiterhin bei Victory Records.  

Info: www.waterdown.de / www.myspace.com/waterdown 

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