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Montag, 1. Dezember 2008 Home arrow Platten arrow WHITE RABBITS: Fort Nightly
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RISE AGAINST: Konzertverlegung

Wegen der großen Nachfrage wurden die Konzerte in München, Köln, Saarbrücken und Hamburg in größere Konzerthallen verlegt:

 

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WHITE RABBITS: Fort Nightly PDF Drucken E-Mail
Platten - Aktuelle Plattenkritiken
Geschrieben von Martin Makolies   
Dienstag, 15. April 2008

Image (Fierce Panda/Cargo Records) Ja, ja, die jungen Wilden. Es tut sich was in der Indie-Landschaft. 2008 ist bisher jedenfalls nicht arm an interessanten Neuentdeckungen in diesem Bereich, man denke nur an Los Campesinos oder Vampire Weekend, die dem Genre dieses Jahr schön gehörig neues Leben eingehaucht haben.

 

Nun also die White Rabbits mit ihrem Debüt-Album Fort Nightly. Anders als oben genannte Band, die sich mit ihrem Sound eher den euphorischen, sonnendurchfluteten Momenten des Lebens widmen, sind White Rabbits eher nachts zu Hause. Fort Nightly ist eine Bestandaufnahme der Zeit zwischen Sonnenunter- und Aufgang. Aber hier geht man nicht auf irgendeine Party in einen angesagten Club, Nacht bedeutet hier Dunkelheit und Geisterstunde. Durch fast alle Songs zieht sich eine verspukte, morbide Grundstimmung. Was Fort Nightly bemerkenswert macht, ist, dass Fort Nightly deshalb nicht zu einem tristen Abgesang in mol wird, das Album ist äußerst vielfältig und abwechslungsreich. Die White Rabbits experimentieren gerne mit lateinamerikanischen Rhytmen, schrecken nicht vor dem Einsatz von Blasinstrumenten zurück und auch die Gitarren sind nicht auf ein Schema festgelegt. Was diesen Songs aber einen atmosphärischen Überbau gibt, ist eben jene jenseitige, morbide Stimmung. Diese wird sehr subtil erzeugt. Einen großen Anteil daran trägt das Klavierspiel von Steve Petterson, es klettert lieber die Tonleiter runter als rauf und nimmt sich vor allen Dingen viel Zeit. Die Töne stehen eher einzeln, scheinen immer fast bedrohlich im Hintergrund zu schweben. Hinzu kommt noch die sinistere Stimme von Greg Roberts Dieses Zutaten machen dann aus einem im Grunde beschwingten Song wie dem Opener The Kid on my shoulder eine nächtliche Tour per Anhalter durch Transylvanien. Fort Nightly ist keine Ansammlung von potentiellen Singles, kein Album, in dem sich ein Smash-Hit an den anderen reiht. Fort Nightly gewinnt seinen Reiz durch seine ganz eigene Atmosphäre, das Album funktioniert als Ganzes, ist in sich geschlossen. Damit werden die White Rabbits sicher nicht zum nächsten Hype, den jeder kennen muss, eine Bereicherung, was gute und langlebige Musik angeht, sind sie dafür um so mehr.

Info: www.myspace.com/whiterabbits
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