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Aktuelle Plattenkritiken
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Geschrieben von Felix Neumann
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Dienstag, 29. Juli 2008 |
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(Steamhammer/ SPV) Die Jahrtausendwende! Das waren noch Zeiten damals, als jeder (deutsche) Sommer irgendwie geil war. "American Pie" läutete die neue Ära von Kino-Komödien ein und machte - zumindest in meinen Kreisen - durch seinen Soundtrack den amerikanischen Pop-Punk salonfähig. Sum 41, SR-71, The Offspring oder American Hi-Fi - die Flut an amerikanischem Gitarrenrock war riesig.
Damals auch dabei waren Zebrahead mit ihrem Gassenhauer "Playmate Of The Year", samt knackigem Video, das so manchem Teenie die ersten feuchten Träume beschert haben dürfte. Damals war die Welt noch in Ordnung und das gefeierte Genre total etabliert. Aber mal ehrlich, heute ist diese Art der Rockband doch total ausgelutscht. Warum also so was wie das neue Zebrahead-Album "Phoenix"?
Legitime Bubblegum-Punker sind heute die Jungs von Fall Out Boy und wenn's hoch kommt noch die Plain White T's oder Simple Plan. Da scheitert auch Zebraheads Versuch das Poppige zu reduzieren und ein bisschen am Härte-Regler zu drehen kläglich. Tja, die Jungs kommen halt aus O.C. Da scheint ja jedem die Sonne aus'm Arsch, alles ist immer schön und sowieso sind alle immer in Partystimmung. Absolut authentisch, absolut affig. Ebenso ist "Phoenix" nicht weiter interessant. Ich geh' mir jetzt die Ohren entschmalzen.
Info: www.zebrahead.tv
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