
SMOKE BLOW: The Record

(Pias / Rough Trade) Nach dem melodischen Kracher „Colossus“ hauen uns die Kieler Barden mit „The Record“ die wohl kompromissloseste und trockenste Platte ihres Schaffens vor. Und wie man es von Smoke Blow gewohnt ist, übertreffen sie erneut alle Erwartungen.
„Wir haben uns einfach gesagt, dass alles aus einer Richtung kommen soll, es hart sein muss und dass wir dabei auf großartige Gesangsmelodien - überhaupt Melodien – verzichten. Wir haben in der Vergangenheit viele Gitarrenlinien gezaubert, aber diesmal brauchten wir das nicht. Selbst auf Overdubs haben wir weitgehend verzichtet. Gerade das, hält die neue Platte zusammen“, so Bassist Greif Hellhammer.
Gleich der erste Song „Broken Bonds Of Friendship“ spiegelt diese Aussage wider. Smoke Blow holen den Vorschlaghammer raus und geben ordentlich auf die Fresse. Die Songs preschen nach vorne – ob mit dem groovige „Evil Leaf“ oder dem schnellen Hardcore Brecher „Bleeding“. Was bei einigen Automobilherstellern unfreiwillig klemmt, wird hier kraftvoll durchgetreten: das Gaspedal.
„Scheiß auf großartige Melodien, bei denen wir sonst immer sehr viel gefeilt haben. Wir haben uns einfach nur gesagt: Das muss hart sein und das ist uns auch sehr gut gelungen“. - Greif Hellhammer
„The Record“, ist eine Hommage an einer der wichtigsten Zeiten in der Musikgeschichte und zollt dieser unvergessenen Zeit den Respekt, den sie verdient hat. Um diesen Flair gekonnt rüber zu bringen, holten die Kieler Produzent Tom Schwoll (Jingo De Lunch), Mixer Alex Newport (At The Drive-In, Fudge Tunnel) und dem Master Jacob Hansen (Heaven Shall Burn, Volbeat) mit ins Boot.
Das Ergebnis spricht für sich und man darf „The Record“ bereits jetzt mit zu den heißesten Platten des Jahres zählen.
Info: www.smokeblow.de









