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MARIE FISKER: The Ghost of Love 11.08.2010mehr
MARIE FISKER: The Ghost of Love

(Maryvine Records/Cargo) Marie Fisker ist eine Füchsin. Da wiegt sie den Hörer zwei Songs lang in Country gestreichelter Sicherheit, man ahnt nichts Böses. Zugegeben, bereits hier dämmert es, die Nacht klopft ans Fenster, der Wind heult, aber dennoch: man ist sicher im Inneren eines alten Farmhauses.


HOW TO LOOT BRAZIL: Betamarx 11.08.2010mehr
HOW TO LOOT BRAZIL: Betamarx

(Kostenloser Download) „Betamarx“ ist alles. Die Menschen von How to Loot Brazil aus Westfalen geben in loser Form einen fast schon archivarischen Einblick in das, was so die letzten, sagen wir, 35 Jahre im alternativen und kommerziellen Pop von Bedeutung war. Die Einstellung ist Punk, alles kann, aber bitte nicht zu gekonnt. Barfuss im „Congo“ rumlaufen, die Band warnt ausdrücklich davor, ist genauso gefährlich wie ein „Holiday in Cambodia“, New Wave ist Punk, ist Eurodance.


JVLITH KRISHVN: VV 09.08.2010mehr
JVLITH KRISHVN: VV

(Shark Men Records) Erstmal, nein, der Name ist nicht falsch geschrieben, so. Zum zweiten: was ist das? Klar, irgendwo Hardcore, irgendwo fies triefender Metal, zunächst. Denn Jvlith Krishvn sind eine dieser Bands, die ganz ganz harte Musik nur als Ausgangspunkt sehen und von dort aus munter drauf los marschieren.


ZOLA JESUS- Stridulum II 09.08.2010mehr
ZOLA JESUS: Stridulum II

(Souterrain Transmissions) Kalt, ganz kalt. Eine Wasserleiche stapft durch die zugefrorene Vorhölle, ihr Schritt wird von maschinenartigen Schlägen rhythmisiert, Streicher und Keyboards lassen einen Blade Runner Regen auf den Asphalt niedergehen, dazu eine Stimme, als hätten Nico und Kate Bush eine Meerjungfrau entführt, deren einziger Kontakt zur Außenwelt eine Brieffreundschaft zu Fever Ray ist.


ARCADE FIRE: The Suburbs 06.08.2010mehr
ARCADE FIRE: The Suburbs

(City Slang) Hier ist es nun also, das wahrscheinlich meist erwartete Album dieses Kalenderjahres, von der Band, die den Indie der 00er Jahre in etwas Traumhaftes, Unwirkliches verwandelt hat. Zu dem Album wird ein jeder eine Meinung haben, zwischen dem größten Stück Musik ever und einer Band im totalen Sinkflug, die verschiedensten Menschen werden die verschiedensten Statements zu „The Suburbs“ ablassen, ergo: Arcade Fire haben es geschafft.


CANADIANS: The Fall of 1960 06.08.2010mehr
CANADIANS: The Fall of 1960

(Ghost Records/Alive) Ja, schönen Tag auch. Wir planschen munter in der ruhigen See, Delphine stupsen uns mit ihren Nasen an, alles toll, die Sonne glitzert dabei auch zuverlässig, Wolken machen heute blau. So ungefähr das Szenario in „A Great Day“, dem Opener zu „The Fall of 1960“ von den Canadians( natürlich aus Italien).


EARL GREYHOUND: Suspicious Package 06.08.2010mehr
EARL GREYHOUND: Suspicious Package

(8The Organisation/Soulfood) Setzen wir an diese Stelle mal eine gewagte Prognose und werden ein wenig marktschreierisch. Also, wenn wir uns in einem Jahr an dieser Stelle wieder sprechen, werden Earl Greyhound eine richtig große Nummer sein, im Radio laufen und MTV wird so einen All Eyes on-Clip abgedreht haben. Auf der anderen Seite ist diese Prognose gar nicht so gewagt.


ANNUALS: Count The Rings 02.08.2010mehr
ANNUALS: Count The Rings

(Souterrain Transmissions) Ist es nicht schön, wenn aus dem nichts Liebe entsteht? Zunächst herrscht latente Überforderung. Da macht irgendeine Stimme zur Begrüßung auf Gothic, die Musik setzt ein, man denkt, man sei auf einer Mark Medlock Release Party gelandet und dann ein Refrain, der den Geist von Emo vor dem Ausverkauf in sich trägt. Zusammen macht das wunderschönen Pop mit Tiefgang und das ist nur der Anfang….der Anfang von „Count the Rings“, dem zweiten in Europa veröffentlichten Album der Annuals, einem quirligen Sechser aus North Carolina.


THE HAPPY END: Echoes Of Jericho 02.08.2010mehr
THE HAPPY END: Echoes Of Jericho


(Festplatten/Cargo) Um gleich mit der Tür ins Haus zu fallen: es fällt unheimlich schwer, die Qualitäten dieses Albums einer zweifellos hochbegabten deutschen Band einzuschätzen. Was die Oberpfälzer an Knistern, Knarren, Rauschen, sprich, atmosphärischen Unterbau auffahren, ist schon ganz groß. Es sollte als unbedingtes Kompliment verstanden werden, wenn man bei einer Rockband besonders das zu schätzen weiß, was abseits der E-Gitarre passiert.


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SMASHMAG präsentiert:
KEITH CAPUTO / ZOLI BAND

KEITH CAPUTO / ZOLI BAND
SMASHMAG präsentiert:


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Technicolor Tour 2010
Neu im Plattenschrank:
MARIE FISKER: The Ghost of Love
MARIE FISKER: The Ghost of Love